Wie setze ich Nachhaltigkeit im täglichen Leben um?

Gedanken von Gerda, Rosi und Sanoba
(eine kleine Recherche bei Wikipedia)

Wir dürfen unsere Erde nicht länger ausbeuten, wenn wir unseren Kindern und deren Nachkommen eine ökologische, wirtschaftlich und sozial intakte Umwelt hinterlassen wollen.

Der Begriff Nachhaltigkeit mit drei Komponenten:

Ökologische Nachhaltigkeit:  
Die Natur und Umwelt für die nachfolgenden Generationen zu erhalten. Dies umfasst den Erhalt der
Artenvielfalt, den Klimaschutz, die Pflege von Kultur- und Landschaftsräumen.

Ökonomische Nachhaltigkeit:
Ist  Schutz vor wirtschaftlicher Ausbeutung.

Soziale Nachhaltigkeit:
Dies umfasst einen Ausgleich sozialer Kräfte mit dem Ziel, eine auf Dauer zukunftsfähige, lebenswerte Gesellschaft zu erreichen.

Anregungen für den Einstieg in einen nachhaltigen Konsum

Um nachhaltiges Konsumverhalten zu erreichen, muss zunächst einmal ein tief greifender Wandel der Wertvorstellungen und der Lebensstile vorausgehen.

Wir müssen uns Gedanken machen über:

  • Ernährung:
    Erhöhung des Anteils an regionalen Produkten
    Bevorzugung von Lebensmitteln aus ökologischem Anbau und  artgerechter Tierhaltung

    Einkauf von Produkten der Saison 
    Kauf von fair gehandelten Produkten
  • Energie und Wasserverbrauch:
    Verbreitung umweltfreundlicher Technologie
    Nutzung erneuerbarer Energien
    Stärkere Nutzung Energie  bzw. Wassersparender Geräte
    Verringerung von Wasserverbrauch und Wasserbelastung
  • Mobilität
    Umsteigen auf verbrauchsärmere Verkehrsmittel
    Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel
  • Umweltfreundliche Beschaffung
    Weitergabe von gebrauchten Produkten
    Bevorzugung von Produkten mit Ökosiegeln
  • Abfallvermeidung und –Verwertung
    Förderung von Recycling (Papier, Glas, Metalle)
    Verwendung von Mehrweg- und Nachfüllsystemen
    Vermeidung aufwendigen Verpackungen
    Kauf langlebiger Produkte

 „Erst wenn ein Produkt in allen Bereichen punkten kann, also sozial gerecht produziert und eingekauft wird, unter Schonung der Natur bei artgerechter Tierhaltung, ohne lange Transportwege und so verpackt, dass Abfall vermieden wird, ist es nachhaltig. (aus Willi Lindner, Nachdenkwochen: in: Umwelt und Bildung 03/2004, s.8)

Wenn nachhaltiger Konsum von vielen Verbrauchern als Gewinn verstanden wird, finden sich Anbieter und es entwickelt sich ein Markt.