Foto-Dokumentation
Thema: SNS - Drei-Tagesausflug
in die Oberpfalz - karg - herb - naturverbunden - liebenswert
Zeit: vom 25. bis 27. Juni 2010
Orte: Sulzbach-Rosenberg
- Schnaittenbach - Hirschau - Amberg
Bitte: ein Klick
auf die Bilder vergrößert diese - INFO eines no-know-how
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Sulzbach-Rosenberg
- das historische Rathaus Karl IV hat diese
Stadt geschätzt und sie im 14. Jahr- hundert zu seiner
Hauptstadt Neuböhmens erhoben, mit Zollfreiheit im Reich
und wichtigen Bergbauprivi- legien - auf Schritt und
Tritt begegnet man beim Spaziergang den Spuren und Zeugnissen
dieser großen Zeit, in der Reich- um und Bürgerstolz
Sulzbachs gediehen. Mehr als tausend Jahre jung ist
"Sulzbach auf dem Nordgau" beseelt vom Zauber
längst verflossener Epochen und ist zugleich kulturbeflissen,
naturverbunden und lebensfroh. Ein Fall für unverbesserliche
Romantiker und SNS-ler.
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Sulzbach-Rosenberg
- Blick zum Schloss Die Herzogstadt auf den
Höhen des Oberfälzer Jura liegt an der uralten "goldenen
Straße" von Nürnberg nach Prag. Der Blick richtet
sich zum Sulzbacher Schloss, im 17. und 18. Jahrhundert
die herzogliche Residenz der pfalz-sulzbachischen Wittelsbacher.
Diese Stadt steckt voller Geschichten - von der Wildsaujagd
des legendären Stadtgründers Graf Gebhard über den drachenbehüteten
Schatz im Inneren des Rosenberger Schlossberges bis
hin zum wackeren Stadthauptmann Albrecht Stiber, dessen
Fans wir auch auf dem Altstadtfest treffen.
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Sulzbach-Rosenberg
- die Marienkirche Kleine Stadt mit großer
Geschichte - das magische Dreieck - Schloss - Kirche
- Rathaus. Hier pflegten im Barock die Sulzbacher Pfalzgrafen
eine europaweit einmalige Politik der geistigen und
religiösen Toleranz, und noch heute ist die Herzogstadt
ein Hort von Kultur und schönen Künsten, eine Stadt
voller Musik und Poesie. Prof. Walter Höllerer, Schriftsteller
und renom- mierter Literaturwissenschaftler hat seiner
Vaterstadt noch zu Lebzeiten sein gesamtes schrifstellerisches
und wissenschaftliches Lebenswerk sowie das Archiv des
Autorenkreises "Gruppe47" als Stiftung übereignet.
Auch Ingeborg Bachmanns Sofa findet man im Literaturarchiv.
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Sulzbach-Rosenberg
- mein altes Gefängnis Die harte Arbeitswelt
der Bergmänner und Eisen- hüttenleute, das kärgliche
Leben von Taglöhnern und Kleinbauern, bürgerlicher Stolz,
höfisches Leben und kirchliche Traditionen, Sulzbacher
Druckerei- und Verlagsgeschichte - unglaublich vielfältig
ist das Netz an historischen Spuren, das im Stadtmuseum
ausgelegt ist. Auch sollte man einen Besuch im "Ersten
Bayerischen Schulmuseum" nicht versäumen; es ist
das größte im deutschsprachigem Raum, das uns zurück
in die Kindertage unseres Schul- und Bildungswesens
verstetzt. Das Foto zeigt die Haustüre meines Elternhauses,
dem ehemaligen Gefängnis aus dem 15. Jhd. Es beinhaltet
noch 20 Gefängniszellen. Eine Mauer ist noch Teil der
ersten Stadtmauer Sulzbachs und hat eine Dicke von 280
cm.
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Schnaittenbach
- Biller Naturmittel-Teefabrik Ein kleines
Unternehmen in der kargen Oberfalz, reel und naturverbunden.
Ich habe diesen Familienbetrieb vor circa 14 Jahren
entdeckt und kaufe hier seitdem meine Tees, Gewürze,
Dipps, Öle, etc. ein. Im Sommer 2009 fuhr ich von
München nach Schnaittenbach (ca 200 km) um dort einzukaufen
- und dabei hatte ich die Idee des SNS-Ausflugs. Nun
wißt ihr, wer oder was die Ursache war: kleine Gewürze-
und Teeblätter - mit großer Wirkung.
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Der
Monte Kaolino in Hirschau - ein weißer Riese
aus 32 Millionen Tonnen Sand ist mit 120 Meter Höhe
Europas höchster Sandberg - ein wahres Paradies für
Bretterfreunde und Funsportler. Über die Sandpiste mit
Kurven und Kapriolen hinab ins Tal - und das alles in
Badehose und Bikini. Eine 220 Meter lange Schiabfahrt
mit einem Gefälle von rund 35 Grad! Der Freizeitpark
läßt keine Wünsche offen: Sandschilift, Dünenfreibad,
Abenteuerspielplatz, Waldhochseil- garten, Sommerrodelbahn,
Inline-Strecke und meditativer Farbenwald und ein Super-Panorama.
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Der
Industrielehrpfad in Hirschau-Schnaittenbach
Die Geschichte der Oberpfalz ist immer auch die Geschichte
ihrer Rohstoffe, deren Gewinnung und Verarbeitung gewesen.
Der Industrielehrpfad umfasst 14 Stationen und beginnt
am Fuß des Monte Kaolino in Hirschau. Wir sehen uns
wenige Stationen an. Seit 1833 wird in dieser Region
Kaolin, Quarz und Feldspat abgebaut. Kaolin benötigte
man früher vor allem für die Porzellanherstellung. Heute
gehen etwa 60 % der Produktion in die Papiererzeugung.
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Amberg
- der Marktplatz mit gotischem Rathaus Amberg
ist die gelebte Verbindung von Tradition und Fortschritt,
bürgerlichem Lebensstil und Lifestyle, mittelalterlichem
Charme und Moderne. Alt und neu greifen wie selbstverständlich
ineinander, die historische Altstadt mit Stadtmauer
und einfühlsam sanierten Gebäuden beherbergt attraktive
Einkaufsmöglichkeiten. Malerische Gassen, Winkel und
die Gebäude laden ein zu einer Architekturreise vom
Mittelalter bis in die Gegenwart.
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Amberg
- Blick auf die Vils Wir fahren auf der Vils
mit einer Plätte durch Ambergs Wahrzeichen, durch die
Stadtbrille, einem mächtigen Wassertorbau aus dem 16.
Jahrhundert direkt in die Innenstadt. Einzigartig ist
die fast lückenlos erhaltene Stadtmauer mit Graben und
vier Toren, die Amberg einst zur "festesten Fürstenstadt"
im Reich machte.
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Amberg - Blick zur Kirche Bier
ist in Amberg das Stammgetränk. Immerhin brauen vier
mittelständische Brauenereine und einige Hausbrauereien
in der Stadt ihre eigenen Biere. "A gscheits
Bier!" - wie die Amberger sagen. Wir sitzen mittags
im Schloderer-Bräu! Die Fastenzeit ist in Amberg die
hohe Zeit des Bockbieres. Maßhalten und genießen ist
die Devise.
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